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Publikumsansturm bei den Balkanfilmtagen

Auf großes Interesse stoßen die Filme der 13. Balkanfilmtage, die noch bis zum 24. März laufen. Fast alle bisherigen Vorführungen waren bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das ist zum einen auf die Auswahl und Inhalte der Filme, zum anderen auf die Gesprächsrunden mit Regisseuren, Schauspielern und Aktivisten der Protestbewegungen für mehr demokratische Freiheiten in Serbien und Kosovo zurückzuführen.

Viele Zuschauer besuchten die Balkanfilmtage, die im Rahmen der Balkantage veranstaltet werden, zum ersten Mal. Dabei handelt es sich nicht um das klassische Festivalpublikum, sondern um Menschen aller Bevölkerungsschichten und Altersgruppen, die das breite Angebot der Balkantage mit Konzerten, Folkloretänzen, Literatur und Theater zu schätzen wissen. Anklang fanden die Filme dabei nicht nur bei Staatsbürgern aus dem Balkanraum, sondern auch bei vielen Deutschen.

Die Filme vermitteln den realen Alltag mit seinen Problemen und Freuden und machen dem Zuschauer verständlich, wieso so viele junge und qualifizierte Menschen aus dem Balkan ihre Heimat verlassen. Die Gesprächsrunden mit Nikola Kojo und Burim Haliti, zwei prominenten Gesichtern der Protestbewegungen für mehr demokratische Freiheiten in Serbien und im Kosovo, über die politische Situation auf der Balkanhalbinsel verdeutlichten, wie sehr Oppositionelle dort unterdrückt werden und mit welchen Restriktionen bis hin zu Morddrohungen sie zu rechnen haben.


 

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