Chancen für eine Zukunft in der Heimat

Chancen für eine Zukunft in der Heimat

Projekt “Chancen für eine Zukunft in der Heimat” 

In den letzten Jahren hat der Zustrom von vorwiegend jugendlichen Flüchtlingen aus dem Irak und anderen Krisengebieten Asiens und Afrikas zugenommen, so dass sich die Zahl der Menschen in den Gemeinschaftsunterkünften erhöht hat. Für viele dieser Menschen besteht wenig Aussicht, dauerhaft in unser Staats- und Gesellschaftssystem integriert zu werden. Es ist deshalb wichtig, von Anfang an Maßnahmen zu ergreifen, die eine humane Rückkehr vorbereiten und ermöglichen.

Das Projekt war im Raum München und Oberbayern angesiedelt und arbeitete eng zusammen mit den dortigen Gemeinschaftsunterkünften sowie mit den dafür zuständigen Behörden. Um interessierte Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland aufnehmen zu können, arbeiteten wir daran, das Projekt bundesweit zu erweitern.

Der erste Schritt war eine zielgerichtete Beratungs- und Betreuungsarbeit, um die individuellen Probleme, Fähigkeiten und Interessen der Teilnehmer kennen zu lernen, damit eine Einschätzung für die jeweiligen Erfordernisse getroffen werden konnte. 

Die nächste Aufgabe war es, mit unseren Partnerorganisationen, der Bildungsagentur Fürstenfeld und der A4e, für die einzelnen Personen ein Ausbildungsprogramm mit berufsbezogener Information und Befähigung zu entwickeln, das entweder bestehende Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefte oder neue entwickelte. Sie sollten dabei helfen, sich in der veränderten heimatlichen Umwelt wieder einzugliedern. Wesentlich war dafür auch die Aneignung grundlegender Sprachkenntnisse und IT-Fähigkeiten, die heute für einen beruflichen Neuanfang unerlässlich sind.

Beide Ziele wurden ergänzt durch intensive Kontakte in die Heimatländer, wobei sich das Projekt vor allem auf den Nordirak konzentrierte, weil der Verein dorthin bereits gute Kontakte hat und dort Aufgeschlossenheit gegenüber einem derartigen Rückkehrprojekt signalisiert wurde. Entscheidend war jedoch parallel zur Arbeit mit den Betroffenen hier der Aufbau einer regionalen “Aufnahmestruktur” dort, die die Rückkehrer aufnahm, betreute und in die dortige Gesellschaft reintegrierte.

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