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Unsere Geschäftsführerin beim 51. Andechser Europatag der Paneuropa-Union Deutschland

Der 51. Andechser Europatag stand unter dem Motto "Freiheit in Gefahr?" Moderiert vom Vizepräsidenten der Paneuropa-Union Deutschland Dr. Dirk Voß diskutierte ein Podium von Menschenrechtlern und Journalisten Johannes Volkmann, Boris Reitschuster, Dolkun Isa, Jaroslav Šonka und Sadija Klepo.
 
Die aus Bosnien stammende Leiterin der Münchner Balkantage, Sadija Klepo, Redakteurin von Radio Lora, berichtete über die nach wie vor offenen Wunden Südosteuropas seit dem Belgrader Angriffskrieg von 1991. So verwies sie auf die massenhafte Auswanderung junger Fachkräfte aus Bosnien-Herzegowina, Kroatien und dem ganzen westlichen Balkan. Die gesamte Region drohe auszubluten. Sie rief die Europäische Union zu größeren Anstrengungen auf, um den Südosten unseres Erdteiles zu stabilisieren, weil dort Rußland, die Türkei und arabische Mächte bestrebt seien, das Vakuum auszufüllen. 

Sie warnte vor der Radikalisierung des traditionell sehr toleranten, europäischen Islam durch Kräfte von außen sowie vor dem systematischen Aufkauf von Wasserquellen durch Araber in Bosnien: "Die Auseinandersetzung der Zukunft wird ums Wasser gehen, und wenn wir Europäer nicht aufwachen, wird es plötzlich zu spät sein." 

Die Journalistin dankte der Paneuropa-Union Deutschland und ihrem Präsidenten Bernd Posselt für ihre Unterstützung der Balkantage, bei denen alle betroffenen Volksgruppen in harmonischer Weise zusammenarbeiten: "Vor dreizehn Jahren hat niemand an unser Projekt geglaubt außer Ihnen. Heute ist es europaweit anerkannt." 

Aus einer Wochenend-Veranstaltung in München sei inzwischen ein ganzer Monat voller kultureller und politischer Programme geworden, darunter eine einzigartige Querschnitts-Schau von Filmen vom und über den Balkan in oberbayerischen Kinos und Kulturzentren.

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