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Erste Veranstaltungsreihe des Projekts „Helferkreise 2019 – Potential für sozialen Zusammenhalt in unseren Kommunen“

Am 15. Februar und am 1. März 2019 hat eine zweiteilige Fortbildung im Rahmen des Projekts Helferkreise 2019 - das Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit stattgefunden. Das Projekt wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Rahmen des Programms „Engagement gewinnt – Integration gelingt: Förderung des ehrenamtlichen Engagements für und von Geflüchteten“ gefördert. 

Der Verein Hilfe von Mensch zu Mensch e. V. führt das bundesweite Projekt seit vier Jahren in verschiedenen Landkreisen durch (bisher in Grünwald, Starnberg, Miesbach) und wir freuen uns darüber, dass wir dieses Jahr im Landkreis Weilheim-Schongau die Angebote für die Unterstützung der Helferkreise anbieten können. Diese und die folgenden Veranstaltungen haben wir der aktuellen Situation und Anliegen der ehrenamtlichen Helfer angepasst. Bei der Fortbildung "Rollenverständnis - Abgrenzung - Belastbarkeit" ging es um die Kunst bei der Ehrenamtlichen Tätigkeit, die immer eine Beziehungsarbeit beinhaltet, eine Balance zwischen notwendiger Nähe und gesunder Distanz zu gewinnen.

Im ersten Teil der Fortbildung ging es um die Wahrnehmung von eigenen Grenzen: Warum haben wir Grenzen und was schützen diese? Was passiert mit uns, wenn die Grenzen überschritten werden? Im Zweiten Teil ging es vor allem um die praktischen Möglichkeiten der Abgrenzung. 

Die Referentin hat sich viele interessante Übungen zum Thema überlegt. Insbesondere ging sie dabei auf die körperlichen, mentalen und verbalen Möglichkeiten ein, um mit Belastungs- und Stresssituationen umzugehen, damit diese nicht zur dauerhaften Beeinträchtigung für die ehrenamtlichen Helfer werden. Die Teilnehmer/- innen haben ein sehr gutes Feedback gegeben. Wir haben zu der Organisation, zu den Inhalten sowie zu der Referentin überwiegend gute bis sehr gute Rückmeldungen bekommen. 

Auch viele Übungen und Möglichkeiten zum Austausch in den Pausen beim Kaffee und Snacks sind bei den Teilnehmenden sehr gut angekommen. Wegen der von den Projektorganisatoren unabhängigen Gründen mussten wir leider die Termine etwas verschieben und die Einladungen erst zwei Wochen vor dem ersten Termin verschicken. Demnächst dürfen solche Schwierigkeiten nicht mehr aufkommen und wir werden wie geplant die Einladungen früh genug verschicken.

Wir haben uns sehr gefreut, Frau Juina Wessel als eine äußerst kompetente Referentin für diese Fortbildung gewonnen zu haben.

Von Elena Shushunova, Flüchtlings und Integrationsberatung im Landkreis Weilheim-Schongau und Neven Klepo, Gesamtkoordination der Flüchtlings- und Integrationsberatung des Vereins Hilfe von Mensch zu Mensch e. V.


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